AGB

Den Reisen des Kreisjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt Rendsburg-Eckernförde e.V. (hier KJW genannt) kann sich grundsätzlich jede Person anschließen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebeschränkung nach Alter, Geschlecht oder Region angegeben ist. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von dem oder den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Der Teilnahmevertrag ist zustande gekommen, wenn die Anmeldung vom KJW schriftlich bestätigt worden ist.

Nach Empfang der Teilnahmebestätigung, die als Rechnung gilt, ist binnen 14 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 10% des Teilnehmerpreises zu leisten. Die Restzahlung ist bei Aushändigung der kompletten Reiseinformationen fällig und muss dem in der Buchungsbestätigung genannten Konto des KJW zugehen.

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des KJW sowie aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von einem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die von dem KJW nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Evtl. Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Das KJW ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird es dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Das KJW ist berechtigt, unter bestimmten, in seiner Leistungsbeschreibung im einzelnen angegebenen Voraussetzungen nachträglich Änderungen des Zustiegs-/Abfahrtsortes vorzunehmen.

Visakosten sind grundsätzlich nicht im Reisepreis inbegriffen. Spätestens mit der Buchungsbestätigung teilt das Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Rendsburg-Eckernförde e.V. die zum Buchungszeitpunkt geltenden Bestimmungen zu Paß-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften, soweit sie dem KJW bekannt sind oder bekannt sein müssten, mit. Das KJW gibt Änderungen der genannten Bestimmungen bis zum Abreisetag schriftlich nach Kenntnisnahme bekannt. Für die Einhaltung und Durchführung der Vorschriften ist der Vertragspartner selbst verantwortlich. Das KJW übernimmt keine Haftung für Nachteile, die sich aus der Nichtbeachtung obiger Vorschriften ergeben.

Die Mindestteilnehmerzahl ist in der Leistungsbeschreibung der jeweiligen Reise angegeben. Kann wegen mangelnder Teilnehmer die Reise nicht stattfinden, ist das KJW berechtigt, bis 3 Wochen vor Reisebeginn vom Vertrag zurückzutreten. Der bereits gezahlte Reisepreis wird in vollem Umfang erstattet.

Die teilnehmende Person kann jederzeit vor Beginn der Reise zurücktreten. Der Rücktritt sollte schriftlich erfolgen. Maßgebend für den Rücktrittzeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim KJW. Tritt die teilnehmende Person vom Reisevertrag zurück oder tritt sie ohne vom Reisevertrag zurückzutreten die Reise nicht an, so verliert das KJW den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Bei einem Rücktritt bis zum 40. Tag vor Reisebeginn entsteht eine Rücktrittsgebühr von 10% des Reisepreises, vom 39. bis zum 22. Tag vor Reisebeginn 20% des Reisepreises, vom 21. bis zum 15 Tag vor Reisebeginn 30% des Reisepreises, vom 14. bis zum 8. Tag vor Reisebeginn 50% des Reisepreises, vom 7. bis zum 1. Tag vor Reisebeginn 75% des Reisepreises, am Abreisetag oder später 100% des Reisepreises. Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich anderweitige Verwendung der Reiseleistungen. Tritt der Teilnehmer ohne vorherige Rücktrittserklärung die Reise nicht an, so gilt dies als am Abreisetag erklärter Rücktritt vom Vertrag.

Eine Umbuchung auf ein anderes, im Prospekt aufgeführtes Reiseziel ist bis 10 Tage vor Reisebeginn möglich, sofern dort noch genügend freie Plätze vorhanden sind. Für eine Umbuchung werden € 10,00 in Rechnung gestellt. Eine bereits geleistete Zahlung verfällt nicht.

Bis vor Reisebeginn kann sich der Teilnehmer bei der Durchführung der Reise durch einen Dritten ersetzen lassen. Es bedarf dazu der schriftlichen Mitteilung an das KJW. Das KJW kann dem Wechsel in der Person widersprechen, wenn durch die Teilnahme des Dritten Mehrkosten entstehen und wenn die Ersatzperson den besonderen Erfordernissen in bezug auf die Reise nicht genügt oder inländische bzw. ausländische Vorschriften einer Teilnahme entgegenstehen. Hierfür werden, wie bei der Umbuchung, € 10,00 in Rechnung gestellt. Für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten haften der angemeldete Teilnehmer und die Ersatzperson als Gesamtschuldner.

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluß nicht voraussehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, innere Unruhen, Naturkatastrophen etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl das KJW als auch der Teilnehmer den Vertrag kündigen. Das KJW zahlt den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück, kann jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist das KJW verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere den Reisenden, falls das vertraglich vereinbart ist, zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung tragen die Parteien zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

Das KJW haftet für die gewissenhafte Vorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen entsprechend der jeweiligen Orts- und Landesüblichkeiten.

Bei eventuellen Verlusten, Unglücksfällen, Beschädigungen, Verspätungen oder nicht voraussehbaren Zwischenfällen übernimmt das KJW keine Haftung. Das KJW haftet nicht für Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die im Vertrag ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden. Da dass KJW auf etwaige Fahrplangestaltungen keinen Einfluss hat, übernimmt es auch nicht die Haftung für evtl. Verkehrsbehinderungen, Verspätungen und mit solchen Fällen verbundene Terminverschiebungen. Ebenso erfolgt Baden und andere Sonderveranstaltungen (Klettern, Surfen, Tauchen, Segeln etc.) auf eigene Gefahr. Weiterhin ist ein Anspruch auf Schadensersatz gegen das KJW ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist. Die Haftung nach 8a Absatz 1 Satz 2 StVG ist auf den Umfang der Haftpflichtversicherung begrenzt. Das KJW haftet nicht für Schäden am Reisegepäck über € 1.000,– pro Person bei einem Transportmittelunfall. Keine Haftung besteht bei Einbruch oder Diebstahl. Wir empfehlen daher den Abschluss einer Reisegepäckversicherung. Gepäck und sonstige mitgenommene Sachen sind vom Teilnehmer selbst zu beaufsichtigen. Er haftet für jeden Schaden, der durch die von ihm mitgeführten Sachen verursacht wird.

Die vertragliche Haftung des KJW für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist der Höhe nach beschränkt auf den dreifachen Reisepreis,

Ein Schadensersatzanspruch gegen das KJW ist beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften und internationaler Abkommen, die auf die Leistungsträger zu erbringende Leistung anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls beschränkt ist.

Gepäck wird im normalen Umfang befördert, dies bedeutet pro Person einen Koffer oder eine Reisetasche und ein Handgepäckstück. Abweichungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des KJW. Gepäck und sonstige Sachen sind vom Teilnehmer selbst zu beaufsichtigen, er haftet für jeden Schaden, der durch die von ihm mitgeführten Sachen verursacht wird.

Der Teilnehmer muss seine Ansprüche innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vereinbarten Reiserückkehrdatum beim KJW gelten machen. Nach Ablauf der Frist kann der Vertragspartner Ansprüche gelten machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Ansprüche verjähren nach 6 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise vertragsgemäß endet. Hat der Vertragspartner gegenüber dem KJW fristgemäß seine Ansprüche geltend gemacht, wird die Verjährung bis zum Tag der schriftlichen Zurückweisung durch das KJW gehemmt. Ansprüche aus unerlaubten Handlungen verjähren nach 3 Jahren.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, dem KJW einen aufgetretenen Mangel anzuzeigen und um Abhilfe nachzusuchen. Kommt der Vertragspartner durch eigenes Verschulden dieser Verpflichtung nicht nach, so stehen ihm Ansprüche insoweit nicht zu. Vor der Kündigung des Reisevertrages ist dem Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen, es sei denn, die Abhilfe ist unmöglich, wird vom KJW verweigert oder die sofortige Kündigung des Vertrages wird durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt.

Das KJW erwartet, dass der Teilnehmer die Sitten und Gebräuche des Gastlandes respektiert. Sollte der Teilnehmer grob gegen sie verstoßen oder durch grob ungebührliches Verhalten dem Ansehen des KJW schaden, gibt der Teilnehmer dem KJW die Möglichkeit, ihn ohne Erstattung des Reisepreises von der Reise auszuschließen. Das gleiche gilt auch, wenn der Teilnehmer das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt, Drogen konsumiert, Straftaten begeht, grob gegen Anordnungen des Teams verstößt oder so erhebliche Auffälligkeiten zeigt, dass die Teilnahme an der Veranstaltung nicht mehr zu verantworten ist. Das KJW kann in diesen Fällen für die erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen (z.B. Kosten für die vorzeitige Rückreise des Teilnehmers und einer Begleitperson) eine angemessene Entschädigung verlangen.

Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Rendsburg-Eckernförde e.V.